Die KünstlerInnen, die ich rief. Oder das lief dann ein bisschen aus dem Ruder mit der Kooperation

Vor etwa einem Monat hatte ich ein Kooperations- bzw. ein Kollaborationsprojekt angestoßen, ach, nennen wir es doch einfach Col-Art. Mittels Transfertechnik hatte ich einige Kunstwerke im Daily-Format vorbereitet, um sie sowohl befreundeten als auch mir unbekannten Künstlerinnen zur Weiterbearbeitung zu geben. Die Gemeinsamwerke erhalten eine eigene Rubrik im Onlineshop. Der Verkaufspreis für die 12×12 cm großen Unikate wird faire 25 Euro pro beteiligtem Kunstschaffenden betragen, so kristallisierte sich kürzlich heraus.

So weit die Idee. Jeder nur ein Kunstwerk (getreu dem Monty Python Motto ‚Jeder nur ein Kreuz‘ (Leben des Brian)). Schon versendete ich einige der Unikate per Post, auch in die Schweiz zum Beispiel zum Urheber der Col-Art Marc Kuhn und an Rossana Duran, Menschen aus der Tweetosphere sind beteiligt und hoch geschätzte Kolleginnen und Kollegen aus der Region.

Dann kam Besuch. Ende August. Ein halbes Dutzend Künstlerinnen und Künstler zelteten bei mir im Garten, weil sie ein Kultursommer-Projekt in der Stadt lanciert hatten. Was lag näher, als sie einzuladen, sich direkt vor Ort an den Collaborationart Kunstwerken zu beteiligen. So zeigte ich ihnen die Kacheln, ohne dabei auf die insgeheime Regel zu pochen, jeder nur ein Kunstwerk. Tjanun. Wie die Geier fielen sie darüber her. Manche gestalteten tatsächlich nur ein Bild, aber viele dehnten ihre Arbeit aus. So dass mein Pool an Col-Art Vorlagen dahin schmolz wie nix und am Ende nur noch wenige Bilder übrig waren.

Die untige Galerie zeigt eine kleine Kostprobe der Col-Art. Unterschiedlichste Techniken kamen zum Einsatz. Bald werden diese unikaten Kunstwerke im Shop erhältlich sein. KünstlerInnen im Doppelpack sozusagen.

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